Heideboden

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Der Name Heideboden findet sich des Öfteren am Etikett burgenländischer Weine. Doch was ist der Heideboden und wo genau liegt er? 

Der Heideboden ist nicht, wie fälschlich oft angenommen wird, eine große Einzellage, sondern bezeichnet als Überbegriff die ebenen, zum Neusiedler See hin auslaufenden Weingärten. Weinreben haben – ebenso wie wir – ungern nasse „Füße“ und verabscheuen Staunässe, die in flachen Tieflagen gerne vorkommt. Dank der Durchlässigkeit der sandig-kalkhaltigen Schotter- und Schwarzerdeböden des Heidebodens gedeihen die Reben dort jedoch ganz prächtig. Das bietet ideale Voraussetzungen für eine Vielzahl an Rotwein- und Weißweinsorten, die dieses malerische Plätzchen in Seenähe für sich entdeckt haben.

Wo der Heideboden exakt genau beginnt und endet, darüber ist man sich nicht ganz einig. Konkrete Grenzziehungen gibt es nicht. Viele Winzer aus Gols, Mönchhof, Halbturn, Podersdorf und Andau führen jedoch Weine mit dem Namen „Heideboden“ im Sortiment, sodass man den Heideboden auf das Gebiet östlich des Neusiedler Sees und von Weiden am See bis zum nördlichen Teil des Seewinkels als Kerngebiet eingrenzen kann.

Vom Heideboden kommen sowohl samtige, vollmundige Rotweine als auch fruchtig-aromatische Weißweine. Er ist ein verlässlicher Garant für animierende, fruchtige Rotweine, die man öffnen und sofort gut trinken kann und doch auch einige Jahre Potenzial mitbringen. Dank dieser qualitativen Verlässlichkeit haben die eleganten und charmanten Vertreter des Heidebodens viele Fans erobert. 

 


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