Giacosa Bruno, Piemonte
Spricht man von Ikonen in der Weinwelt, kommt
man an Bruno Giacosa und dem
gleichnamigen Weingut aus dem Piemont nicht vorbei. Ein Traditionalist, der stets um Austausch bemüht war – auch mit den
umstrittenen „Modernisten“ seiner Zeit wie Angelo Gaja, Elio Altare oder
Luciano Sandrone. Als Verfechter des Altbewährten setzte Bruno Giacosa seit jeher auf die großen Eichenfässer aus slawonischer
Eiche, sogenannte „Botti“, die mehrfach belegt wurden und keine spürbare
Holzaromatik abgeben.
Das „Genie aus Neive“ war seiner Zeit voraus,
da er auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten die Qualität in den Fokus stellte – noch bevor alle anderen daran dachten.
Ganz nach dem Vorbild Burgunds setzte er die
Cru-Lagen auf das Etikett. Nicht umsonst tragen einige der besten Weine
Italiens das berühmt-berüchtigte Giacosa-Etikett.
Unendliche Komplexität mit griffiger
Tanninstruktur und unsagbarer Dichte am Gaumen sind die richtigen Schlagworte,
um die einzigartigen Weine zu beschreiben. Daran hat sich auch seit 2006 und
dem Eintritt von Tochter Bruna nichts geändert. Nach dem Tod der Legende Bruno
Giacosa 2018 lebt seine Vision am Weingut und in seinen Weinen aber weiter.

Italien






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