Vinorama on Tour: Bezauberndes Piemont 6


Liebe Vinorama-Kunden!
Das Piemont ist im Herbst nicht nur der farbenprächtigen, malerischen Landschaft wegen eine Reise wert, sondern bietet außerdem eine ganze Reihe  kulinarischer Highlights: Hausgemachte Agnolotti für Pastafans, edle weiße Trüffel, raffiniert gewürzte  Schmorgerichte, dunkle Schokolade und Haselnüsse verführen den Gaumen. Und dann wäre da noch der Wein! Hier  kommen Rotweinliebhaber ganz auf ihre Kosten, denn im Piemont werden einige der bedeutendsten Weine Italiens erzeugt, die  Weltruf genießen. Wir laden Sie in dieser Ausgabe von Vinorama on Tour auf einen vinophilen Streifzug durch das Piemont ein!

Mag. Andrea Margreiter, Sommelière Österreich


Atemberaubende Landschaft
Piemont bedeutet übersetzt „am Fuße der Berge“ – ein treffender Name für das idyllische Weinbaugebiet mit seinen  wogenden Hügeln und seinen pittoresken Städtchen und Ortschaften, die im Norden und Nordwesten von den Alpen  und im Süden von ligurischen Gebirgszügen umgeben sind. Das Weinbaugebiet mit mehr als 50 DOC- und DOCG-Weinen  erstreckt sich über rund 50.000 Hektar Rebfläche. Es hat keinen direkten Zugang zum Meer und ist daher vorwiegend von  kontinentalen Einflüssen geprägt. Durch diese Lage ergibt sich ein besonderes Klima, das viele autochthone Rebsorten  hervorgebracht hat. Die reizvolle Hügellandschaft begünstigt durch die unterschiedlichen Ausrichtungen der Weingärten  außerdem zahlreiche Mikroklimata, die den Weinen ihre einzigartige Charakteristik verleihen. Auf heiße Sommer und deutliche  Tag-/Nacht-Temperaturschwankungen folgen im Piemont dunstige Herbstwochen und nebelig-kalte Winter. Der farbenprächtige,  goldene Herbst und die atmosphärischen Nebelschwaden verleihen der Lesezeit eine fast magische Stimmung.

Barolo – Wein der Könige, König der Weine
Während unter der Erde die von Gourmets  hochgeschätzte Alba-Trüffel gedeiht, findet  in den Weingärten eine Vielzahl an Rebsorten  Platz. Eine davon ist besonders berühmt:  die Edelrebsorte Nebbiolo ist zweifelsohne  die Quintessenz der Weine aus dem  Piemont. Der Name wurde vom italienischen  Wort für Nebel – „nebbia“ – abgeleitet.  Der spätreifende Nebbiolo ist eine sehr  anspruchsvolle Rebsorte, der beste Lagen  benötigt, um sich entsprechend zu  entwickeln – ein Grund dafür, wieso er  außerhalb des Piemonts kaum Fuß gefasst  hat. Bekannt ist Nebbiolo allerdings  weniger unter seinem Namen, sondern  unter dem Namen der DOCG-Weine, die  aus der Rebsorte erzeugt werden. Als  Königsklasse der Nebbiolo-Weine gilt der Barolo, gefolgt  von seinem „kleinen Bruder“, dem Barbaresco. Barolo-Fans kennen  die Vorzüge des mächtigen Tropfens: faszinierend komplex mit  charakteristischen Noten von Rosen und Veilchen, aber auch Pflaumen  und ein kräftiges Tannin- und Säuregerüst, die zur beeindruckenden  Lagerfähigkeit beitragen, kennzeichnen den großen Roten aus dem Piemont.  Der Barolo benötigt Zeit und etwas Geduld – erst nach ausgiebiger Reifezeit im  Fass und in der Flasche kommt der Wein auf den Markt, dann offenbart  die Wein-Ikone aus dem Piemont ihre ganze Größe!


Barbera – vielseitiger Tausendsassa
Die starkwüchsige Barbera-Traube, ebenfalls eine autochthone  Rebsorte aus dem Piemont, war durch Massenerzeugung Mitte  des letzten Jahrhunderts als gewöhnlicher Alltagswein in Verruf  geraten. Giacomo Bologna „Braida“ war es, der das Potenzial  erkannte, das in der Rotweinrebsorte schlummerte und zur  Rehabilitation der Rebsorte beitrug. Mit rigoroser Ertragsbeschränkung,  Ausbau im Holzfass und der Wahl optimaler  Lagen verhalf er der Traube zu neuer Beachtung. Heute zählt  sie zu den wichtigsten Rebsorten des Piemonts. Denn die  hervorragenden Eigenschaften der Rebsorte erlauben viele  Spielarten – vom trinkfreudigen Wein für jede Gelegenheit bis  zum edlen Tropfen mit außergewöhnlicher Lagerfähigkeit.  Barbera ergibt kräftige, vollmundige Weine von tiefroter Farbe,  mit einem von Pflaumennoten und Wildkirschen geprägten  Bukett, saftiger Säure und weichen, samtigen Tanninen.
Doch auch abseits von Nebbiolo und Barbera gibt es noch einiges zu entdecken. Zum Beispiel die harmonischen Rotweine der  Rebsorte Dolcetto, die auch dort noch prächtig gedeiht, wo es anderen Trauben zu kühl ist. Oder den perlenden Moscato d’Asti  mit angenehmer Restsüße und geringem Alkohol. Die duftige weiße Rebsorte Arneis begeistert hingegen mit ihrem charmanten  Bukett. Neugierig geworden? Dann freuen Sie sich auf inspirierende und charaktervolle Weine aus dem Piemont. Weitere Weine  aus dem Piemont finden Sie online unter www.vinorama.at.

FACTBOX

Piemont    Weinbaugebiet im Nordwesten Italiens

Rebfläche:      rund 50.000 Hektar

Rebsorten:      Nebbiolo, Barbera, Dolcetto, Brachetto, Arneis, Moscato...

Berühmteste Weine:  Barolo & Barbaresco

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