Monatsarchiv für Januar 2010

Start in das Neue Jahr

Dienstag, den 26. Januar 2010

Mit dem 11.01.10 ist es nach der Weihnachtspause wieder im Weingut losgegangen. Alle unser Mitarbeiter sind gut gelaunt, entspannt und pünktlich wieder zur Arbeit erschienen. Der Schnee gefällt nicht nur meinem Söhnen beim Schlittenfahren am Gaisberg und Wechselberg, er tut auch unseren Reben sehr gut. Ein Winter wie er uns Winzern gefällt – Niederschläge und Temperaturen um die 5 Grad minus.

Im Keller wird schon der erste Kamptal DAC gefüllt, der Grüne Veltliner Strassertal 2009. Ab sofort steht er für Sie zum Verkosten und zum Verkauf bereit.

Die Weingartenmannschaft ist täglich mit dem Rebschnitt beschäftigt. Wir können uns dabei kaum Pausen leisten, denn heuer im Frühjahr werden ca 3 ha Junganlagen neu bepflanzt. Das heißt wir müssen bis dahin den Rebschnitt und die Bindearbeiten beendet haben.

Seit Dezember geht es hoch über dem Wechselberg zur Sache. Die historisch alte Lage Sental wir gerade behutsam rekultiviert, Bagger nehmen vorsichtig den Humus weg. Anschließend werden die Terrassen geformt und danach wird der Humus wieder ausgebracht. Eine Lage von der man noch viel hören wird.

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kosten, aussuchen, füllen

Freitag, den 15. Januar 2010

Wie Kleinigkeiten den Wein verändern, schmeckt man vor allem im direkten Vergleich. So kann man zum Beispiel erschmecken, wie viel Schwefel der Wein im Fass tatsächlich braucht. Oder ob es – im Gegenteil – nur Luft ist, die ihm fehlt. Unsere Roten wurden heute ein bisschen geschwefelt.
Gekostet haben wir außerdem unsere zwei Chargen Welschriesling – dann haben wir cuvéetiert und den für uns optimalen Welschriesling draus gemacht.
Außerdem laufen die Vorbereitungen auf die Füllung Anfang März. Heuer müssen wir besonders viel aussuchen und neu bestellen … Sie können schon mal gespannt sein und sich mit uns (vor)freuen!

Claudia Hareter-Kroiss
Weingut Hareter Thomas
www.hareter.at

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das Letze: der Schnitt

Mittwoch, den 13. Januar 2010

Wenn man möchte, kann mal als erste Arbeit im Weingarten den Rebschnitt nennen. Es ist ja die erste im Jahr. Im Kalenderjahr. Allerdings sind Kalenderjahr und Wein(garten)jahr zwei verschiedene Zeiteinheiten; zumindest wollen sie für manchen zu anderen Zeitpunkten beginnen. Zum Beispiel fängt das Jahr im Weingarten für viele an, wenn die erste Knospe einer Rebe durchbricht. Durchaus nicht mit dem Rebschnitt. Wenn man also möchte, kann man als letzte Arbeit den Rebschnitt nennen. Es ist ja die letzte im Wein(garten)jahr. Nach der Ernte hat der Weingarten dankbar sein Laub gelassen. Hat sich winterfest gemacht. Den ersten Frost hat er gut überstanden. Jetzt wird er vom Rebenballast befreit, damit er sich im neuen Wein(garten)jahr wieder voll auf die Trauben konzentrieren kann. So will es der Winzer. Und bringt überzeugende Argumente, dass es auch dem Weingarten gefällt. Das kann man spüren, wenn er wieder das erste Grün in die Sonne streckt, wenn er in vollem Laub kräftig schwingt und er als Krönung uns seine Trauben ernten lässt. Aber jetzt wird erst einmal geschnitten …

Claudia Hareter-Kroiss
Weingut Hareter Thomas
www.hareter.at

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