Die Geschichte vom Christkind und dem Weihnachtsmann
Mittwoch, den 23. Dezember 2009Es war einmal vor vielen, vielen Jahren. Da war jemand sehr traurig und verzweifelt. Es war eine kleine Gestalt, die aussah wie ein hübsches Wesen mit goldig glänzendem Haar und einem weißen, glitzernden Kleid. Und dann hatte die Gestalt auch noch zwei kleine Flügel, so dass sie fast wie ein Engel aussah. Ohne Zweifel, es war das Christkind.
Es war genau dieses Christkind, das zur Weihnachtszeit, in der einst das Jesuskind zur Welt kam, die Kinder aufsucht und ihnen Geschenke bringt, wie einst die drei Weisen aus dem Morgenland dem Jesuskind Geschenke gebracht haben. Und von diesem Jesuskind, auch Jesus Christus genannt, leitet sich auch seien Namen ab, nämlich „Christkind“.
Genau dieses Christkind war traurig und verzweifelt, denn alle Jahre wünschten sich immer mehr Kinder, dass das Christkind auch zu ihnen kommt. Manchmal machte sich das Christkind schon große Sorgen, ob die Geschenke wohl für alle Kinder reichen würden, weil sich einige Kinder immer mehr und mehr wünschten. Das Christkind wusste nicht mehr, wie es das alles allein schaffen sollte.
Da hatte es plötzlich eine Idee. Der 6. Dezember ist der Tag des heiligen Nikolaus. Er kommt an diesem Tag zu vielen Kindern, lobt die braven und bringt Nüsse, Früchte und manchmal auch kleine Geschenke. Die schlimmen aber ermahnt er und lässt ihnen zur Erinnerung eine Rute zurück.
Und diesen heiligen Nikolaus, in manchen Ländern auch „Santa Claus“ genannt, den wollt e das Christkind um Hilfe bitten. Es hatte erfahren, dass dieser „Santa Claus“ gerade am Nordpol Urlaub machte, um sich von seiner Arbeit von Anfang zu erholen.
Da flog das Christkind zum Nordpol. Als es so dahinflog, sah es schon von weitem einen Schlitten, der von Rentieren gezogen wurde. Im Schlitten saß ein großer, älterer Mann mit einem langen weißen Bart. Er hatte einen dicken roten Mantel und eine Hose an. Dazu trug er noch eine rote Mütze und schwarze, warme Stiefel, denn am Nordpol ist es sehr kalt. Der rote Mantel und die rote Mütze hatten an den Rändern noch einen schönen weichen Pelz.
Das Christkind war überzeugt: Das konnte nur dieser „Santa Claus“ sein, den es suchte.
Dach Christkind flog zu ihm und erzählte ihm, dass es die Arbeit zu Weihnachten nicht mehr allein schafft. Dann bat ihn das Christkind, ob er nicht helfen könne: „Bitte, wenn du mir hilfst, dann bist du der Mann der Weihnachten, du bist der Weihnachtsmann, abgemacht?“
Das gefiel Santa Claus so sehr, dass er laut lachen musste: „Hooh, hooh, hooooh Ich bin der Weihnachtsmann! Abgemacht, ich werde dir zur Weihnachten gerne helfen.“
Das Christkind war sehr erleichtert, weil es jetzt jemand hatte, der am Heiligen Abend hilft, die Kinder in aller Welt zu beschenken.
Uns so kam es, dass zu manchen Kindern eben das Christkind kommt und zu manchen Kindern der Weihnachtsmann mit seinem Rentier-Schlitten.
Aber vergesst bitte nicht: Wehnachten soll nicht nur ein Fest der Geschenke sein. Es ist auch der Geburtstag des kleinen Jesuskindes, das ganz am im Stall von Bethlehem auf die Welt gekommen ist.
Weihnachten soll auch ein Fest der Liebe sein. Und in diesem Sinn wünsche ich Euch allen „Frohe Weihnachten“.
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