Monatsarchiv für März 2009

Flaschen auf Schienen …

Dienstag, den 31. März 2009

Ein Wochenende bei unseren oberösterreichischen Freunden entspannt und macht stark für die nächste Woche. Auch wenn ein bisschen Arbeit zwischen dem Entspanntsein liegt: Wir haben kleine Neuerungen für unsere Homepage besprochen und Fotos von den neuen Weinen – oder besser: von den Flaschen, in denen die neuen Weine drin sind – machen geholfen.
Eine wichtige Bemerkung möchten wir in diesem Blog unterbringen: Wir versenden unsere Weine aus Umweltgründen mit der Bahn. (Bei mehreren Sendungen pro Woche macht das schon einen Unterschied …) Das ökologische Denken sollte nämlich nicht in der Flasche enden, sondern einerseits in unserem Privatleben weiterexistieren und sich andererseits auf dem Weg zu Ihnen fortsetzen.
Für unsere Ab-Hof-Kunden haben wir uns wieder ein kleines Gewinnspiel ausgedacht: Zu diesem laden wir natürlich auch Sie als Blogleser (die, die wir kennen (Gruß an dieser Stelle :-) ] und die, die wir noch nicht kennen) ein. Zu gewinnen gibt es eine Magnumflasche Zweigelt Alte Reben 2006.

Claudia Hareter-Kroiss
Weingut Hareter
www.hareter.at

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1. Platz des Internationalen Etikettenwettbewerbs

Samstag, den 28. März 2009

Innen HUI…Außen noch mehr HUI ;-)

Beim diesjährigen Etikettenwettbewerb des Weinmagazin ENO WorldWine haben wir das moderne Etikette unserer neuen White Nine Linie eingereicht. Und siehe da…Geschmäcker sind doch nicht so verschieden! Wir freuen uns über den 1. Platz beim Internationalen Designpreis für Weinmarketing. Die Etikette des White Nine wurde von einer Fachjury, sowie den Lesern von ENO WorldWine zum Sieger gekürt. In drei Kategorien (Etikette, Weinflasche, Sortiment) wurde das beste Design prämiert.

Wine Nine ist die junge moderne Linie aus dem Hause Schuster. Sie besteht aus Red Nine und White Nine und wurde speziell für die junge Weingeneration kreiert – mit peppigem Design und verspielten Frucht-Nuancen am Gaumen. Das Sortiment wurde von Rainer Schuster ins Leben gerufen und findet vorallem beim jungen Partyvolk großen Anspruch. Der Siegerwein White Nine ist ein Weißweincuvée aus Chardonnay und Weißburgunder. Ein feiner, zurückhaltenter Holzton verleiht dem Wein einen besonderen Pep. Mehr Infos gibt’s auf www.wein9.at

Und hier ist das Siegeretikett
Siegeretikette - White Nine

Den gesamten Artikel finden Sie unter http://www.enobooks.de/Aktualitaet/Etikettenwettbewerb_Ergebnis.htm

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11 Damen reisten nach Andalusien

Freitag, den 27. März 2009

 Neben vielen Bodegas in Malaga, Granado, Cordoba, Candiz, Jerez, Ronda und Sevilla besuchten wir auch viele Sehenswürdigkeiten wie Kathedralen und waren in der Alhambra. Die Spanisch Hofreitschule faszinierte uns besonders. Natürlich besichtigten wir das Stierkampfmuseum und die Arena – Gott sei Dank ohne Stierkampf!!!

 

Berühmt und bekannt ist diese Region vor allem für ihre süßen Weine und den Sherry. Die Herstellung andalusischer Süßweine unterscheidet sich erheblich vom Produktionsprozess in anderen Teilen der Welt. Hauptunterschied ist die Tatsache, dass es sich um einen “oxidativen” Ausbaustiel handelt. Das bedeutet:  der Einfluss von Sauerstoff und seine Aroma verändernde Wirkung werden bewusst im Reifungsprozess eingesetzt. Bis heute ist der größte Teil der andalusischen Weine – auch Süßweine – im Solerasystem gelagert und von Natur aus alkoholstark oder aufgespritet. Soleras sind lange, mehrstockige Reihen aus jeweils 500 oder 600 Liter großen, oft viele Jahre benutzten Eichenfässern. Die untere Reihe heißt ebenfalls Solera, die darüber liegenden nennt man Criaderas. Eine einfache Solera enthält drei bis vier Reihen, eine hochwertige bis zu einem Dutzend. Den Solerafässern wird regelmäßig bis zu einem Drittel des Weines entnommen und auf Flasche gezogen. Danach werden diese untersten Fässer mit dem Wein aus den darüber liegenden Fässern aufgefüllt usw. In die obere Reihe füllt man frisch aufgespriteten Jungwein.

Kein Fass wird ganz aufgefüllt. Vielmehr bleiben etwa zwei Handbreit frei. Dadurch ist Sauerstoffeinfluss möglich. Das Solera-System entstand aus dem Bedürfnis heraus, gleichmäßige Qualitäten ohne Jahrgangsunterschiede zu erzeugen. Weine aus Solera-Produktion sind also grundsätzlich Jahrgangsverschnitte von mehr als vier Jahrgängen.

Das Wetter war mit uns, wir hatten jeden Tag um die 20-25 Grad. Naja, wenn Englein reisen…. 

 

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Weinreise

Donnerstag, den 26. März 2009

Morgen geht es wieder los. Wir starten unsere Tour in den Westen des Landes!!!

Heute wurden daher sämtliche Vorbereitungen getroffen!! Die Faxe und Mails, dass wir unterwegs sind gingen schon vor einiger Zeit raus. Wir mussten heut nur noch alle Bestellungen auf Paletten packen. Das ist allerdings gar nicht so einfach wie es sich anhört – wenn 3 Personen mitreden!! Damit wir aber nichts und niemanden vergessen sind wir unsere Listen sorgfältig durchgegangen und haben alles kontrolliert!!

Da wir unseren Chardonnay 2008 nun auch schon abgefüllt haben, wurde dieser am Nachmittag etikettiert!! Es ist ein hervorragend fruchtiger, frischer Wein mit einem Touch von Exotik in der Nase und am Gaumen!!

Bis morgen liebe Weinfreunde, eure Elisabeth

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Messetermine

Donnerstag, den 26. März 2009

Anlässlich zweier großer, sehr erfolgreicher JG-Präsentationen in diesem Jahr wurde der Wein 2008 von einem sehr interessierten Publikum bereits begeistert aufgenommen. Bestens organisiert vom jungen, sehr aktiven Team der WEIN BURGENLAND konnten wir unsere Weine in Linz / Designcenter und Wien / Museumsquartier vorstellen.

Nun geht es zur VIN AUSTRIA 2009 nach Salzburg. Es gibt viele Vorbereitungen dazu, denn gerne möchten wir unsere Kunden und Partner über die neuen Weine, deren Qualität und Ausprägung im Vorfeld informieren und auf unsere Neuigkeiten hinweisen. Mit Freude genießen wir bereits unsere ersten, gefüllten Weißweine wie Sauvignon blanc, Gelber Muskateller und CH-Klassik. Es sind fruchtig-pikante Weine mit viel Würze, wunderbarer Aromatik und schöner Säurestruktur. Wir würden uns freuen, diese Weine mit Ihnen zu verkosten und laden Sie herzlich ein, uns zu besuchen: VIN AUSTRIA 2009 Salzburg – Am Messezentrum 6, ab Sonntag, den 29. März 2009 bis 1. April 2009, SO – DIE von 11:00 bis 19:00 Uhr, MI von 11.00 bis 17.00 Uhr.
Sie finden uns in Halle 3, Stand 214 – Ihre Familie Schuster

www.kummer-schuster.com

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ein Hoppala

Mittwoch, den 25. März 2009

Heute ist es passiert – beim schneiden der Reben werden die Reste in einer Reihe gesammelt und wenn es trocken ist gehäkselt. Heute morgen war es zwar kalt und in der Nacht von gestern auf heute hat es ein bisschen geschneit. Voller Tatendrang ist Helmut daher bei Sonnenschein auf den Traktor gestiegen und fuhr los Richtung Weingarten. Gut ausgestattet wie die heutigen Traktoren sind, hat er sich gut eingeheizt und mit der Sonne fühlte er sich fast wie mitten im Sommer. Aber dann nach drei vier Weingärten passierte das Missgeschick – Der Häksler ist sehr tief am Boden und wirbelt daher auf schottrigen Böden manchmal einen Stein auf. Wie es der Herr Gott so haben will trifft genau so ein Stein die Tür und lässt das Glas verrieseln!! Da wurde es dann kalt im Inneren. So schnell konnten wir also nicht schauen, war Helmut schon zu Hause!!!!!! Natürlich ist er jetzt ein wenig sauer auf den Stein, aber Gott sei Dank kommen heut abend noch Gäste, das wird ihn dann sicher ein wenig ablenken!!

Aber wie heißt es immer so schön – wo gearbeitet wird, fallen Spähne, in unserem Fall Glas!!

Bis morgen liebe Weinfreunde! eure Elisabeth

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Er kommt (hoffentlich) bestimmt … der Frühling

Mittwoch, den 25. März 2009

Sehr zaghaft zeigt sich der Frühling heuer und lässt sich bitten. Nach dem gestrigen Wintergewitter mit Donner, Blitz und Schneeregen  zeigen die heutigen Morgentemperaturen -2,8°C. Der Natur – und auch uns Menschen – würden angenehmere Temperaturen gut tun. Die wenigen Sonnenstrahlen “verbläst” bei uns im Nordburgenland noch dazu der Wind! Die gute Seite daran, dass der Boden schneller abtrocknet. In den vergangenen Wochen hatten wir wieder ausgiebige Niedeschläge. Das abgeschnittene Rebholz sollte gehäckselt werden; ein Befahren des feuchten Bodens würde aber mehr Schaden anrichten. So sind wir derzeit mit dem “Anbinden” der Reben beschäftigt. Die Fruchtruten werden gebogen und an den Drahtrahmen befestigt. Diese Tätigkeit erfolgt natürlich “händisch” – nicht gerade angenehm bei diesen Temperaturen.

Weingut Kummer – Schuster, Halbturn

www.kummer-schuster.com

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Ganta

Dienstag, den 24. März 2009

Heute hatten wir eine sehr angenehme Arbeit. Gleich nach dem Frühstück ging es ab in den Keller, wo die Weine reifen. Da es wieder an der Zeit war zu Cuveétieren, wurden alle mit Weingläsern ausgestattet, und los ging es!!

Unser Cuvée GANTA hat schon Tradition. Seit dem Jahr 1997 setzt er sich aus den 3 Leitsorten Zweigelt, Blaufränkisch und St. Laurent zu je gleich Teilen zusammen. Der Zweigelt ist immer klassisch, im großen Holzfass ausgebaut und der Blaufränkisch und St. Laurent sind in einjährigen Barriquefässern. Fruchtanklänge werden daher durch ein angenehmes Tannin begleitet. Nachdem wir die richtigen Fässer gefunden hatten, und das waren nicht wenige, konnten wir den Wein in einem großen Stahltank verschneiden. Dort müssen sich die 3 unterschiedlichen Typen jetzt erst einmal “zusammenraufen”, bis er wieder mild und harmonisch wird. Jetzt heißt es warten und immer wieder verkosten!! Ach, was haben wir einen schönen Beruf!!

Übrigens, GANTA ist ein alter Mundartausdruck aus der Weinbranche und ist der Pfahl, auf den die großen Holzfässer gelagert werden.

bis morgen liebe Weinfreunde!! Eure Elisabeth

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Es ist geschafft!!

Montag, den 23. März 2009

Vor ungefähr zwei Wochen wurden wir mit dem Rebschnitt fertig. Nun können wir mit dem Anbinden beginnen. Dabei wird der geschnittene Strecker an den Cordondraht gebunden um über das Jahr eine optimale Wuchsrichtung und Festigkeit zu gewährleisten!

Währenddessen werden wir einen Weingarten verjüngern. Zwei Weingärten geht es dabei an den Kraen. Die Stöcke und die Drähte wurden schon entfernt. Jetzt müssen nur noch die alten Reben heraus gezogen werden bevor die neuen jungen Setzlinge eingepflanzt werden können. Dabei müssen wir allerdings warten, bis es ein bisschen abgetrocknet hat, damit sie sich gut anwachsen können wenn sie fest in der Erde sitzen.

bis morgen liebe Weinfreunde, eure Elisabeth

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Die roten Burgunder vom Steinfeld – Thermenregion .

Sonntag, den 15. März 2009

Unlängst erhielten wir ein E-mail mit dem Ersuchen um Unterstüzung für die Erstellung einer Diplomarbeit zu dem Thema ” Die roten Burgunder vom Steinfeld – International trifft Autochthon” .
Eine der Fragenstellungen der angehenden Weinakademikerin lautete: Wo sieht man sich in 20 Jahren, in Hinblick auf das Potential und die Weiterentwicklung in der Thermenregion ?
Nun, um darauf einzugehen, muß man wohl einen Blick zurück in die Vergangenheit wagen.
Bis vor ca. fünzig Jahren waren im Gebiete des Steinfeldes der Thermenregion die roten Sorten Blauburgunder und St.Laurent nur sehr sporadisch vertreten. Erst dann wurden verstärkt größere Flächen der Burgundersorten St.Laurent und Pinot Noir ausgepflanzt.
Vorerst eher mit mässigem Erfolg ,muss man im Rückblick feststellen.
Die jeweiligen für den Ausbau Verantwortlichen waren noch viel zu sehr der Ausbaumethodik des”Blauen Portugieser” verhaftet und dementsprechend wurde nur sehr langsam das wahre Potential dieser alten, “neuen” Sorten erkannt.
Aber, es wurde erkannt und seit sich eine Gruppe junger engagierter Winzer zu der Gruppe “die Burgundermacher” zusammengeschlossen haben, gibt es eine rasante Aufwärtsentwicklung.
Boden und Klima des Steinfeldes erweisen sich tatsächlich als hervorragend geeignet, herkunftsspezifische Vertreter dieser Sorten hervorzubringen !
Nunmehr geht es darum, diese herkunftsmäßige Ausprägung noch zu verfeinern und damit die roten Burgunder der Thermenregion unverwechselbar und damit auch für alle Rotweinliebhaber in und außerhalb Österreichs zu einem Rotweingenuss werden zu lassen.
Ich bin überzeugt, man muss nicht zwanzig Jahre darauf warten !
Ing.Erich Schneider

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