Monatsarchiv für Januar 2009

Wein – ein Hobby

Donnerstag, den 29. Januar 2009

Es wird nicht nur mit und für den Wein gearbeitet – Wein ist für uns auch ein “Hobby”! Gepflegt wird diese Leidenschaft mit Gleichgesinnten. In unserer Damenrunde, die sich Austria Vinosophica nennt, werden alljährlich Verkostungen, Veranstaltungen rund um Wein und Kultur, eine Weinreise und ein festlicher Weinabend organisiert.

Den gestrigen Abend haben wir mit der Jahresplanung 2009 verbracht. Unser neues Programm wird wieder interessant und gemütlich und beginnt mit einem “Nachmittag im Fasching” mit dem Weinthema “who is who?”. (Mitgebrachte – dem Fasching angepasste – Weine werden verdeckt verkostet. Es gibt sicher wieder interessante Diskussionen!)

Weiters sind eine Weinreise in das slowenische und italienische Collio geplant, sowie Fachverkostungen (Südafrika, Ungarn), ein “kulinarischer” Nachmittag in Wien mit Naschmarkt-Besuch etc.  und unser Vinosophinnen-Jahr wird wieder eine Vinosophiade – unser Festabend -  beschließen. So feierten wir im November des Vorjahres ein gelungenes Vinosophinnen-Jahr 2008 unter dem Motto:”Grenzgänge”. Die Weine für den Festabend stammten aus Slowenien und der Steiermark – “von hüben und drüben” sozusagen. Die Weininformationen wurden mit Texten aus der jungen, slowenischen Literatur ergänzt und wir genossen diesen fröhlich-festlichen Weinabend.

Weingut Kummer-Schuster, Halbturn – Traude Schuster

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weiß 2008

Dienstag, den 27. Januar 2009

In besonderer  Erinnerung haben wir noch die Wetterkapriolen des vergangenen Jahres. Ausgiebige Niederschläge und auch Hagelschlag haben genaue und gründliche Laubarbeit, Korrekturen der beschädigten Trauben usw. verlangt. Es war eine intensive Zeit!

Nun sind die ersten Prüf-Nummern-Ergebnisse (= verpflichtende analyt. Bescheide für Qualitäts- und Prädikatsweine) für unsere Weißweine aus dem neuen JG eingelangt und sie zeigen von der analytischen Seite ein sehr gutes Fundament: schöne Extraktwerte, Harmonie von Alkohol, Säure und Zuckerrest. Unser Arbeitseinsatz hat sich also gelohnt! Bestätigt wird dies vor allem beim Kosten! Die 2008er sind wirklich ein  Genuss und zeichnen sich durch feine, frische Frucht mit tiefer Würze, einem angenehmen Säuregerüst und moderatem Alkoholgehalt aus – ideale Speisenbegleiter.

Zum Sortiment vom Weißem Riesling, Welschriesling, Chardonnay, Weißburgunder und Sauvignon blanc kommt heuer auch eine Jungfernlese vom Gelben Muskateller – der natürlich schon spannend erwartet wird – dazu. Er war bei unseren “familien-internen” Verkostungen in den Weihnachtstagen ein Favorit!

Die ersten Füllungen sind in den nächsten Tagen geplant; verstärkt kommt bei den Weißweinen der Schraubverschluss in Einsatz. Seine praktische Seite setzt sich immer mehr durch.

Weingut Kummer-Schuster, Halbturn

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Rebschnitt

Montag, den 26. Januar 2009

Das neue Weinjahr zeigt sich derzeit von einer winterlich angenehmen Seite. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt geht der Rebschnitt gut von der Hand und wir haben im Vergleich zu den vergangenen Jahren zeitmäßig einen Vorsprung erarbeitet. Unsere Rebkulturen wurden vorgeschnitten, d. h. die herausragenden Reben über dem obersten Drahtpaar wurden maschinell eingekürzt und für das Herausziehen aus dem Drahtrahmen braucht man etwas weniger Energie.

Nicht ganz so ist es mit der Sorte Cabernet Sauvignon, die heute “bewältigt” wurde. Der starke Wuchs und die kräftigen Triebe fordern auch so viel Kraft – trotz elektrischer Rebschere und trotz Vorschneiden! Natürlich sind die einzelnen Rebstöcke auch individuell zu behandeln; Schnittfehler können sich auf Ertrag, Qualität und Wachstumszustand auswirken.

Das Rebholz hat  heuer eine sehr schöne Reife -ein Zeichen für gut eingelagerte Nährstoffe -; dies ist auch eine wesentliche Voraussetzung, nicht nur für eine gute Überwinterung, sondern auch für den Ertrag.

Weingut Kummer-Schuster, Halbturn

www.kummer-schuster.com

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Der 2008er – Ein Jahrgang erhält seine Persönlichkeit

Sonntag, den 25. Januar 2009

Zeit lassen,…
Die Jungweine liegen noch auf der Feinhefe und diese Trübung beeinflusst den Wein. Buketstoffe entwickeln und verändern sich, der Wein wird vielschichtiger, interessanter und komplexer, wenn man ihn nicht sofort nach abgeschlossener Gärung einer Klärung zuführt, sondern ihm noch Zeit zur Entwicklung lässt. Natürlich besteht auch die Gefahr einer negativen Entwicklung, denn noch nicht blankfiltrierte Weine sind nicht so stabil. Daher ist eine ständige Kontrolle durch Verkostung jetzt besonders wichtig.

kennen lernen,…
Neben den Familienmitgliedern entstehen so auch mit befreundeten Winzerkollegen Verkostungsrunden. Das Urteil anderer Winzer ist in diesem Stadium besonders wichtig. Wenn man selbst immer nur die eigenen Weine verkostet „trinkt man sich“ auf ein bestimmtes Geschmacksbild ein – man wird betriebsblind. Daher ist es wichtig andere Jungweine zu kosten und die eigenen durch andere Winzer beurteilen zu lassen. Durch mehrmaliges Verkosten wird beurteilt, wie sich der Wein entwickelt und wann er letztendlich durch Filtration von der Feinhefe getrennt wird.
Die gemeinsamen Runden sind sowohl Arbeit, als auch Vergnügen: Arbeit, weil man sehr konzentriert und gewissenhaft ans Werk gehen muss, um die nächsten oft entscheidenden Schritte im Keller zu fixieren. Vergnügen, weil sich das Ergebnis eines Jahres Arbeit positiv zeigt.

und die Vorfreude genießen:

So wird der 2008er
Die über zwei Monate verteilten Verkostungsdurchgänge und die Entwicklung der Weine stimmen uns sehr optimistisch: Klassische Komponenten zeigen sich beim Veltliner – Pfeffer und Kräuterwürze, fruchtig und pikant, durch reichlich Körper und Extrakt gut eingebundene Säure. Bei den Rieslingen spannt sich die Aromatik von Pfirsich- und Marillenkomponenten zu mineralisch geprägten Aromen mit ebenfalls schöner Säurestruktur. Weißburgunder gibt sich ganz typisch mit Nuß- und Mandelaromen. Durch die hohe Reife der Weintrauben ist er der kräftigste Wein im Sortiment.
Generell kann man von einem klassisch österreichischen Jahrgang sprechen. Fruchtig und pikant mit klassischen Sortenaromen, reife Säure und im Alkoholgehalt ein bisschen leichter als die vergangenen zwei Jahre.

Der Veltliner kann schon auf die Flaschenfüllung vorbereitet zu werden: Der erste Fülltermin für unsere Veltliner Sandgrube und Thurnerberg wird für den 24. Februar fixiert. Riesling, Chardonnay und Weißburgunder werden wir noch zwei, drei Wochen Zeit geben.

Herzliche Grüße aus dem Kremstal
Familie Hagen

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der Schnitt

Samstag, den 24. Januar 2009

Wie jedes Jahr um diese Zeit werden die Weingärten geschnitten. Allerdings besteht in diesem Jahr ein kleiner Unterschied zu den Vorigen. Aufgrund des Hagels im Sommer wurde das Holz teilweise schwer verletzt. Darum wird in stark betroffenen Weingärten nicht wie jedes Jahr ein Strecker geschnitten.  Diesmal belassen wir nur Zapfen am einjährigen Holz.

Am Nachmittag hatten wir unsere kleine Susa wieder zu Besuch. Nächsten Freitag wird sie bei uns einziehen. Susa ist ständig am Schnüffeln und Erkunden ihrer neuen Umgebung und schafft es kaum eine Minute lang zu schlafen!! Wir freuen uns schon sehr über die Abwechslung!

Bis zum nächsten Mal liebe Weinfreunde!! Eure Elisabeth

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Weidmannsdank

Freitag, den 23. Januar 2009

Heute ging es rund im Hause der Wendelins!! Es wurde gebraten, gebacken und dinniert – und dass aus einem ganz bestimmten Grund.

Die Hauptzeit zur Starebekämpfung ist während der Lese. Die Golser Jäger sind zu dieser Zeit sehr fleißig und vertreiben die Stare mit Warnschüssen. Ein Jäger als Winzer kommt da ein bisschen in die Zwickmühle. Helmut nimmt zu diesem Zeitpunkt daher gerne die Hilfe der “pensionierten” Jäger an.  Als Dank dafür werden diese fleißigen Helfer zum Essen eingeladen!!

Pünktlich zur Mittagszeit durfen wir die Jägerschaft bewirten und einen gemütlichen Nachmittag mit ihnen verbringen!

In diesem Sinne ein Weidmannsdank!!

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Der Kamptal DAC ist da!

Donnerstag, den 22. Januar 2009

topf-rebschnitt

Nach einer wohl verdienten Pause sind wir wieder voll im Einsatz. Die gesamte Mannschaft startet mit Freude und Engagement in das Jahr 2009. Trotz der tiefen Temperaturen ist das Weingarten Team jeden Tag in den Weinbergen beim Rebschnitt. Die Rieden Blickenweg, Wechselberg und Stangl kamen zuerst „unter die Schere“.

Die Arbeit im Keller läuft auf Hochtouren, der Großteil der Weine wird schon von der Hefe getrennt und filtriert.

Mit der Entscheidung den Begriff KAMPTAL ab dem Jahrgang 2008 nur noch für Weine der Sorten Grünen Veltliner und Riesling zu verwenden, stellten wir Kamptaler Winzer die Weichen für ein präzises Profil unseres Weinbaugebietes. Das Kamptal steht nun ganz klar für einen bestimmten Weintyp. Seit 1. Januar ist die Bezeichnung Kamptal DAC und ab April die Bezeichnung Kamptal DAC Reserve erlaubt. Damit wollen wir das besondere Aromen- und Geschmacksprofil unseres Gebietes herausstreichen.

Auch wir füllen bereits den ersten Kamptal DAC aus unserem Weingut, den Grünen Veltliner Strassertal Kamptal DAC 2008. Weiters werden der Gelbe Muskateller 2008 und der Sauvignon Blanc Strassertal 2008 abgefüllt.

Lassen Sie sich von den duftigen und eleganten 2008-er Weinen überraschen, die zur Verkostung und zum Verkauf bei uns im Weingut bereit stehen.

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Rosé 2008

Donnerstag, den 22. Januar 2009

Liebe Weinfreunde, wir hoffen ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht! Wir wünschen euch Gesundheit und viel Erfolg im Jahr 2009!!

Der neue Rosé ist da. Der Jahrgang 2008 besticht durch einen zarten zwiebelfarbigen Ton.  In der Nase bringt er feine fruchtige Anklänge. Am Gaumen findes man eine finessenreiche Spritzigkeit. Auch der Welschriesling ist schon in der Flasche. Er ist ein eleganter feinfruchtiger und leichter Weißwein.

Trotz des Hagels im Sommer 2008 sind wir von der Qualität und Finesse unsere Weißweine und des Rosé sehr begeistert.

Bis morgen liebe Weinfreunde, Eure Elisabeth

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Guter Wein – ein stetes Bemühen.

Sonntag, den 18. Januar 2009

Wie seit etlichen Jahren schon, haben wir auch heuer wieder anfangs Jänner die Weinproben des neuen Jahrganges zur Prüfung der prägenden Werte – im wesentlichen Dichte, Alkohol, reduzierende Zucker, Säuren und pH-Wert – in das Bundesamt für Weinbau zur Untersuchung gebracht. Die uns nunmehr vorliegenden Werte geben uns Aufschluß über die zutreffenden weiteren Ausbaumassnahmen, wobei uns speziell der pH- Wert interessiert und natürlich bei den Rotweinen, ob und wie weit der biologische Säureabbau schon abgeschlossen ist. Nun, der biologische Säureabbau, den wir heuer zur gänze den natürlich vorhandenen säureabbauenden Bakterien überlassen haben, ist tatsächlich bei fast allen Rotweinsorten klaglos über die Bühne gegangen. Erfreulich für uns, weil wir damit wieder einen erflgreichen Schritt in Richtung Nutzung der natürlich vorhandenen Recourcen bezüglich des Weinausbaues gemacht haben.
Auch der Weiterführung des eingeschlagenen Weges der biologischen Bewirtschaftung unserer gesamten Flächen hat in den letzten Wochen unsere Aufmerksamkeit gegolten. Durch den Besuch verschiedener weiterführender Schulungsveranstaltungen konnte wir unser Wissen um die natürlichen Zusammenhänge, speziell was die Verlebendigung unserer Weingartenböden betrifft. weiter vertiefen.
Wieder mit der Natur und nicht gegen sie zu arbeiten, ist unser Bemühen – und damit, so glauben wir, kommen wir unserem gr0ßen Ziel, die Unverwechselbakeit und Herkunft unserer Weine uneingeschränkt darstellen zu können, ein Stück näher.

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Neue Kleider

Samstag, den 17. Januar 2009

für unsere Weine. Nach zwanzig Jahren wechseln wir die Etiketten. Nach unseren Vorstellungen sollte die neue Aufmachung zeitlos elegant, eigenständig und einprägsam sein und in den nächsten Jahrzehnten bestehen können. Cordula Alessandri hat unsere Wünsche mehr als erfüllt und uns einen wunderbaren Entwurf gemacht. In den nächsten Tagen  gibt es den Andruck und wir freuen uns sehr auf die neuen Etiketten!

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