Monatsarchiv für Dezember 2008

Der Christbaum-Kreisel

Donnerstag, den 25. Dezember 2008

Am Tag vor dem Heiligen Abend entdeckte Bater auf der Suche nach dem Christbaumkreuz ganz hinten in der Dachbodenecke einen längst vergessenen mechanischen Christbaumstänkder, den man mit einer Kurbel aufzihen kann und der dann ” Stille Nacht, heilige Nacht” spielt.

“Das wird eine freudige Überraschung für die Familie”, denkt er sich, passt die große schöne Tanne in die Halterung ein und schmückt sie liebevoll mit Kerzen, einem goldenen Stern an der Spitze, vilen glänzenen Kugeln, Glöckchen, allerlei Süßigkeiten, Lametta und glitzerden Girlanden. Eine Augenweide!

Am Heiligen Abend dreht er stolz die Kurbel, um den Mechanismus in Gang zu brinen. Ganz, ganz langsam beginnt  sich der prachtvolle Baum um die eigene Achse zu drehen, und die schöne Melodie des wohl berühmtesten Weihnachtsliedes erklingt. Er läuet mit dem Glöckchen. Die ganze Familie mit Oma, Opa, den beiden Kindern Felix und Anna sowie Dackel Teddy bestaunt den herrlichen Christbaum, lauschen verzückt der lieblichen Musik und singt freudig mit. Oma setzt sich in den bequemen Schaukelstuhl, und alle schauen fasziniert zu, wie sich der wunderschöne Christbaum fast schon anmutig zur Musik im Kreis dreht.

Plötzlich wird die andachtsvolle Stille durch ein lautes Knacken unterbrochen. Aus “Stille Nacht, heilige Nacht” wird ein “eilige Nacht” mit Zwitschern und Piepsen, der Baum geginnt sich immer schneller zu drehen und zu kreisen. Entsetzt sieht die Familie zu, wie sich vom Chritbaum zuerst die goldene spitze mit dem Stern löst und davonfliegt. Vater fänt sie geistesgegenwärtig auf, dan geht es immer schneller und schneller. Lametta, gläserne Kugeln, Glöckchen, Fondantringerl, in Stanniol gewickelte Süßigkeiten, Kerzen und Sternspritzer sausen wie Raketen durchs Zimmer. Opa verbrennt sich die Finger an einem Sternspritzer, der Dackel Jault auf, weil ihn eine Kugel getroffen hat. Alle gehen irgendwie in Deckung, die Kinder und der Hund kriechen unter den Tisch.

Oma hebt abwehrend die Hände, als der Baumbehang auf sie niederrieselt. Endlich hört der ganze Spuk mit einem Kreischen auf, der Baum steht still.

Mutter zupft einige Lamettafäden aus ihrem Haar und schaut fassungslos auf das Chaos. Vater senkt betreten den Kopf, Anna stopft sich schnell noch ein paar Schokolandenkugeln in dne Mund, und der Dacke spuckt das Stanniol  der stibitzten Süßigkeit aus.

Omas Schoß ist übersät mit allerlei zerbrochenem Christbaumschmuck und verschiedenen Leckereien. Sie fischt ein unversehrtes Likörfläschen heraus: “Hm, Eierlikör”, schmunzelt die Großmutter.

Da krabbelt Felix unter dem Tisch hervor, steht mit glänzenden Augen und sagt: “Voll super, Papa, machen wir das nächste Weihnachten wieder so?”

 

Wir hoffen Ihr Weihnachtsabend ist ruhiger verlaufen und wünschen Ihnen noch besinnliche und erholsame Weihnachtsfeiertage!!

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Wir haben Nachwuchs!!!!

Dienstag, den 23. Dezember 2008

Endlich ist es so weit, unser Nachwuchs ist da!! 3 Weibchen und 2 Rüden haben es geschafft. Die fünf Münsterländer sind am 5. Dezember geboren und wachsen prächtig. Mit 10 Tagen haben sie ihre Äuglein geöffnet – sie strahlen dunkelblau.

Wir freuen uns schon sehr wenn wir unser Mädchen Ende Jänner nach Hause bekommen. Da wird es rund gehen. Die Namensgebung ist allerdings nicht so einfach. Wir schwanken noch hin und her zwischen Susa und Mela.

Die Mama

unsere Kleinekuschelig

 

 

 

 

 

Sind sie nicht herzallerliebst!!? Bis morgen liebe Weinfreunde! Eure Elisabeth

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Weihnachtsvorbereitungen

Montag, den 22. Dezember 2008

Schön langsam kehrt auch im Hause Wendelin Ruhe und Zufriedenheit ein. Das letzte Adventwochenende nutzten wir um Kekse zu backen, damit Weihnachtsstimmung aufkommen kann.  Heute stand uns der große Putz bevor. Bravorös haben wir auch den gemeistert und können uns morgen auf die Christbaum-Dekoration konzentrieren.

Auch Helmut brachte seinen Keller auf Hochglanz. Denn ein altes Sprichwort besagt – Wie ein altes Jahr endet, so verläuft das neue Jahr.

Bis morgen liebe Weinfreunde! Eure Elisabeth

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2008. Was bleibt in Erinnerung?

Sonntag, den 21. Dezember 2008

Zu Jahresbeginn erweiterten wir unseren Betrieb um ein aus der Familie stammendes Weingut in Flamberg. Unsere Tochter Katharina hat ihr Bakkalaureatstudium „Önologie, Weinbau und Weinwirtschaft“ an der Universität für Bodenkultur abgeschlossen. Dem mäßigen Wetter im  Sommer folgte ein strahlender Herbst und wir konnten eine qualitativ sehr gute Ernte einbringen.

Wir  danken allen Lesern, wünschen frohe Festtage und alles Gute für 2009!

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Gelägerbrand

Samstag, den 20. Dezember 2008

Seit gestern ist unsere Brennerei wieder in Betrieb, destilliert wird Weinhefe, auch Geläger genannt. Beim Pressen der Weintrauben gewinnt man trüben Saft und nach der Gärung setzen sich die Trubstoffe (Fruchtfleisch, Hefe) in dem Gebinde ab. Dieser Satz wird gebrannt. Um ein hochfeines Destillat zu gewinnen, muss die Auswahl des Gelägers sehr sorgfältig erfolgen. Jeder noch so kleine Fehlton im Grundprodukt  würde sich im Brand um ein Vielfaches verstärken. Unser Gelägerbrand riecht nach Kakao und Bitterschokolade, wir sind zufrieden. Geläger, hochprozentig gebrannt, ist darüber hinaus ein altes „Hausmittel“, das auch äußerlich (z. B. zum Einreiben bei Gelenkschmerzen) Verwendung findet.

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Kellerarbeit

Donnerstag, den 18. Dezember 2008

Regen und Schneefall. Geplant sind Kellerarbeiten. Fertig vergorene Weine vom Geläger ziehen, damit sie in den nächsten Wochen auf der Feinhefe weiter lagern können.

Bei einigen Weinen heißt es aber noch warten.  Sie gären sehr langsam, obwohl die Tanks beheizt werden. Trotz Technik  ist der Gärverlauf  spannend und  nicht gänzlich steuerbar.  Es wird  täglich kontrolliert und die Zuckerabnahme mittels Dichtemesser  festgestellt.

 

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Typhlodromus pyri – Nützlinge im Weingarten

Mittwoch, den 17. Dezember 2008

In den regenfreien Stunden der letzten Tage siedelten wir in Teilen unserer Weingärten Raubmilben an. Die Nützlinge werden von einer Firma, die sich mit biologischem Pflanzenschutz befasst, auf Filzstreifen geliefert. Auf jedem dritten Rebstock wurde mittels Heftmaschine ein Streifen befestigt. Im Frühling werden die Raubmilben den Filz verlassen und auf Futtersuche gehen. Am Speiseplan stehen Kräuselmilbe und Rote Spinne    beide Schädlinge, die starke Saugschäden an den Weinblättern verursachen können.

Einmal angesiedelt, sollen Raubmilben sehr standorttreu sein. Wir werden die Entwicklung in den nächsten Jahren beobachten.

 
 

 

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Wie wird der Jahrgang 2008 im Hause Schneider ?

Mittwoch, den 17. Dezember 2008

Wie wird der heurige Jahrgang ? Diese Frage wird uns von unseren Kunden im letzten Monat eines Jahres besonders häufig gestellt und verwundert uns immer wieder !
Haben wir doch unsere roten Prämiumweine des Jahrganges 2006 erst unlängst auf den Markt gebracht und deshalb würden wir uns eher eine Diskussion über deren Qualität erwarten, als darüber zu spekulieren, welchen Qualitätslevel wir mit dem 2008er zu erwarten haben werden.
Nun, was die Qualitätsbewertung und Diskussion durch die Fachleute von “Gault Millau” und “Falstaff ” betrifft, können wir mehr als zufrieden sein. Beide Fachgremien haben unsere Weine St.Laurent Reserve , Pinot Noir Reserve, Kräutergarten Reserve ( St.laurent/Pinot Noir ) unde Cuvée Noir Reserve. (Cabernet Sauvignon/Merlot/St.Laurent ), alle Jahrgang 2006 zu den besten österreichischen Rotweinen gekürt. Dass unseren Weißweinsorten aus der gro0en Pinotfamilie, Weißburgunder und Chardonnay, beide aus dem Jahrgang 2007, im “Gault Millau” ebenfalls großes Potential bestätigt worden ist, freut uns natürlich ebenfalls sehr.
Um jedoch auf die eingangs gestellte Frage aus unserem Kundenkreis zurückzukommen – was ist vom Jahrgang 2008 zu erwarten ?
Eine endgültige Antwort auf diese Frage können wir seriöser Weise für unseren Betrieb nicht geben: Wir sind im heurigen Jahr auf biologisch dynamische Bewirtschatung umgestiegen, wir haben natürlich im Verlaufe des Jahres mit den hohen Niederschlägen und damit auch mit den damit verbundenen Krankheitsdruck auf die Reben zu kämpfen gehabt – andrerseits war das Erntewetter letzten Endes besser als erwartet und damit konnten wir überwiegend voll ausgereiftes Traubengut einbringen. Aufgrund einer neuen maschinellen Einrichtung bei der Verarbeitung der Trauben konnten wir auch die Leseübernahme verbessern und die natürliche Gärung und der anschließende Säureabbau sind problemlos verlaufen. Unsere Antwort auf die Frage nach dem Jahrgang 2008 lautet daher: Nach jetzigem Wissensstand erwarten wir zumindest einen guten Jahrgang 2008, unsere Hoffnung geht jedoch in Richtung “sehr gut”. Im Verlaufe des Jahres 2009 werden wir sicherlich mehr sagen können.

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Danke …

Sonntag, den 14. Dezember 2008

dankeWenn sich im Dezember der Anfang (Weihnachten mit der Geburt Christi) und das Ende (des Jahres) treffen ist es Zeit, DANKE zu sagen …

… für die Treue unserer Kunden … für die gute Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartnern, auch mit dem Vinorama-Team … für den Zusammenhalt der Familie und für das Zusammenwachsen zweier Familien … und nicht zuletzt möchten wir dankbar sein für ein zwar schwer zu bearbeitendes, aber vor allem qualitätsreiches Jahr.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Euch ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Jahr 2009!

Claudia & Thomas Hareter
Weingut Hareter
www.hareter.at

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Neue Erkenntnisse …

Freitag, den 12. Dezember 2008

Nachdem wir die Roten zusammengeschnitten haben, geht es nun auch den Weißen – nicht an den Kragen – sondern an die Trubstoffe. Es wird gefiltert. Und dieses Jahr mit einem ganz neuen Verfahren: nämlich mit Cellulose. Das ist extrem schonend für Wein und Umwelt – und letztendlich auch für Sie und uns.

Man sollte Traditionen hoch halten – aber wenn es Erneuerungen gibt, die eine schonendere Verarbeitung möglich macht, sollte man sich davor nicht verschließen. Vor allem wenn man an nachfolgende Genarationen denkt, denen wir eine intakte Umwelt und Gesundheit zu übergeben haben.

Vorschneiden … steht vor der Tür.

 

Claudia Hareter-Kroiss
Weingut Hareter
www.hareter.at

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