Monatsarchiv für Juli 2008

Domäne Wachau auf Tour

Dienstag, den 15. Juli 2008

mitarbeiter-vinothek.jpg

Diese Woche bot einen besonderen Tag für alle unsere MitarbeiterInnen, denn gestern stand unser alljährlicher Betriebsausflug auf dem Programm. Auch wenn wir diesen Tag nicht dem Wein verschrieben haben, blieben wir doch unserem Interesse am Genuss treu. Unser Ausflug führte uns diesmal in die Welt der Biere, da wir der Zwettler Brauerei einen Besuch abstatteten und auch beim Waldviertler Kräuter- und Gewürzspezialisten Sonnentor befassten wir uns mit kulinarischen Themen. Wir nutzen unseren immer Ausflug gerne dazu, neue Sichtweisen und andere qualitative Ansätze kennen zu lernen. Natürlich sollte aber das ungezwungene Plaudern abseits der Arbeit mit den Kollegen und Kolleginnen nicht zu kurz kommen, dafür sorgte auch unser Abendessen beim Landgasthof Topf in Kaltenbach im Waldviertel. Neben einem tollen Menü gab es deutsche Rieslinge von Kerpen und Molitor und große Rotweine aus dem Priorat und von Manfred Krankl aus Kalifornien.

Während wir im Waldviertel auf Genussreise waren, wachsen in der Wachau unsere Weinstöcke weiter. Der Juni und Juli hat uns ja durch seine extrem hohen Niederschläge und den warmen Temperaturen ein wahres Wechselbad an Wetterumschwüngen beschert, das Wachstum schreitet zügig voran. Erfreulicherweise sehen wir schon oft unsere „Wachauer Weingartenbegrünung“ in den Rieden, die zur Bodenauflockerung beiträgt. Die Jätarbeiten in den Weingärten haben wir auch schon abgeschlossen, derzeit sind wir damit beschäftigt, die Triebe in die Drähte „einzustricken“, damit die Sonne ihre Wirkung optimal entfalten kann, Starkwinde weniger Zerstörungskraft haben und die Ernte dann erleichtert wird. Jetzt ist auch die richtige Zeit fürs „Wipfeln“, also das Einkürzen langer Triebe.

Roman Horvath – Domäne Wachau

Share on Facebook

Laubarbeit und Pflanzenschutz

Freitag, den 11. Juli 2008

Im Juli dreht sich bei uns alles um die Weingärten. Es ist wirklich eine Herausforderung die Laubwand so zu gestalten, daß Sie für den gewünschten Weintyp genau die richtige ist. Die Stärke der Belichtung der Traubenzone wirkt sich v.a. beim Weißwein stark auf die endgültige Traubenqualität und die Aromaausprägung aus – natürlich von Sorte zu Sorte unterschiedlich.

Eigentlich müßte man von Sorte zu Sorte ein wenig anders ausblättern. Ein Sauvignon Blanc sollte meiner Meinung nach nicht zuviel Sonne bekommen, beim Riesling darfs jedoch schon mehr sein. Zuviel an Sonne würde aber auch wieder den Gerbstoffgehalt der Trauben ansteigen lassen. Es ist wirklich mit viel Gefühl umzugehen.

Durch die ausgiebigen Regenfälle im Mai und Juni ist der Krankheitsdruck in den Weingärten im Retzer Gebiet doch recht hoch. Vor allem Peronospora (Falscher Mehltau) macht sich in einigen Lagen breit. Daher müssen wir die Traubenzone luftig halten, damit die Trauben schneller abtrocknen. Mit unserem Sprühgerät bringen wir die Pflanzenschutzmittel vor allem in der Nacht und zeitig in der Früh aus, da kann es schon vorkommen dass man bis 2 Uhr Nachts am Traktor sitzt. Da wir am österreichischen Umweltprogramm ÖPUL 2007 teilnehmen, sind alle Pflanzenschutzmittel jahrelang ausgetestet worden, um ja nicht die Umwelt irgendwie negativ zu beeinflussen. “Gift” wie man es vor 30 Jahren ausgebracht hat, gibt es heutzutage gar nicht mehr.

So wie es aussieht gibt es für mich vor der Ernte wieder nur einen Kurzurlaub, es ist einfach kein Ende der Arbeit in den Weingärten in Sicht.

Share on Facebook

Weinreise ins Burgenland

Freitag, den 11. Juli 2008

Letze Woche führte uns unsere jährliche “Weinreise” ins Burgenland. Wir – Mitarbeiterinnen von Vinorama und Morandell – haben das Wochenende genützt, um einige unserer burgenländischen Winzer persönlich kennenzulernen bzw. einmal direkt am Weingut zu besuchen. In der wunderschönen Gegend rund um den Neusiedlersee konnten wir Weingärten, Keller und Weingüter besichtigen – und selbstverständlich auch einige edle Tropfen verkosten!

pict00601.jpg

Wir möchten uns herzlich bedanken bei
* Gabi und Josef Salzl
* Familie Engelbert Prieler
* Werner Michlits jun. / Weingut Meinklang
* Birgit und Helmuth Renner
* Elisabeth und Helmut Wendelin
* Famile Bertl Gmeiner

pict0022.jpg

Vielen Dank für die interessanten Weingutsbesuche, die tollen Verkostungen und für den wunderbaren Aufenthalt!

pict0130.jpg

Liebe Grüße aus Tirol
Alexx, Andrea, Brigitte, Daniela, Eva, Margot, Marion

Share on Facebook

Juli mit Aprilwetter

Mittwoch, den 9. Juli 2008

Mit vielen flinken Händen haben wir Anfang Juli die Laubarbeit abschließen können, hier wurden die Geiztriebe weggebrochen, so das die Trauben luftig und leicht beschatten durch die Hauptblätter in der Sonne hängen.
Eine sehr heikle Arbeit, das mit viel Gefühl und Geschick gemacht werden muss.
Nimmt man zu viele Blätter weg, so entsteht die Gefahr eines Sonnenbrands auf der Traube, zu wenig dann kann die Traube nicht abtrocknen, Gefahr von Pilzkrankheiten, keine Sonnen- und Lichteinstrahlung.
Wenn es trocken ist, arbeiten wir draußen in den Weingärten und sind beim Ausdünnen der Trauben. Am Montag war uns Petrus nicht so gut gesinnt und hat uns Regen beschert und damit einen Tag zum Etikettieren und Aufräumen im Keller, nun ist es wieder trocken, aber der Himmel ist grau und Wolken verhangen, so wird es wenigstens nichts zu heiß beim Arbeiten. Wir hoffen, dass es weiter trocken bleibt du wir mit den Arbeiten gut voran kommen, damit wir im August mit allem fertig sind und den Urlaub in Ruhe genießen können.

Share on Facebook

Hagelschäden

Dienstag, den 8. Juli 2008

Liebe Weinfreunde!

 Heute haben wir den gestrigen Hagel genauer unter die Lupe genommen. Leider mussten wir feststellen, dass die Schäden größer sind als wir dachten. Die Natur hat uns wieder unsere Grenzen gezeigt.

In einigen Weingärten sind die Weintrauben bereits aufgesprungen und braun. Das einzig gute ist der heutige Wind, damit die Trauben trocknen und nicht zu faulen beginnen. Jetzt ist noch mehr Sorgfalt angesagt, um die angeschlagenen Trauben genau auszudünnen. Wir halten euch natürlich auf dem laufenden.

Liebe Grüße Elisabeth Wendelin

Share on Facebook

besuch aus tirol

Montag, den 7. Juli 2008

am wochenende hatten wir lieben besuch aus wörgl – die interessierten damen besuchten weingüter im burgenland.  bei einem gemütlichen abendessen in podersdorf konnten wir wendelins die damen kennenlernen. hoffentlich sind sie wieder gut zu hause angekommen. liebe grüße…

 heute vormittag waren traktorarbeiten angesagt, bevor morgen die händischen arbeiten in den weingärten wieder beginnen. leider werden wir aber gummistiefeln brauchen, da wir am nachmittag von starkem regen und hagel überrascht wurden. bevor es finster wird gibt es noch eine besichtigung der weingärten – hoffentlich gibt es nicht zu starke schäden!

 bis morgen, elisabeth wendelin

Share on Facebook

Der fünfte Gang

Freitag, den 4. Juli 2008

Zum fünften Mal seit Anfang Mai gehen wir zu jedem Rebstock, um ihn händisch zu bearbeiten.

Ausbrocken, nochmals Nachjäten, die Doppeltriebe und schwachen Triebe entfernen, die Triebe in das erste Drahtpaar leiten, die Triebe in das zweite Drahtpaar leiten und den Stock formieren, das war es bis jetzt. Das weitere Einkürzen der Reben wird nun maschinell mit einem Laubschneidegerät durchgeführt.

Durch Handarbeit wird in den nächsten Wochen hauptsächlich  der Ertrag reguliert: spät verblühte Trauben werden gänzlich entfernt, bei großen Trauben werden die Spitze und die Beitraube („Seitenast“ der Traube) mit der Schere weg geschnitten. Gleichzeitig werden Blätter, die die Traubenzone zu sehr beschatten, entfernt. Diese Arbeit am Rebstock braucht viel Einfühlungsvermögen und sie beeinflusst die Qualität des Weines maßgeblich.

Share on Facebook

Die Weinmonate Mai und Juni im Weingut Schneider

Mittwoch, den 2. Juli 2008

Mittwoch, 2.Juli 2008
Dem Austrieb und der Entwicklung der Reben in unseren Weinrieden in den Monaten Mai und Juni hat heuer unser besonderes Interesse gegolten.Mußten wir im vergangenen Jahr zum Teil doch arge Hagelschäden hinnehmen und mit Beginn des Jahres 2008 hatten wir uns entschlossen, in die biologisch dynamische Bewirtschaftungsweise einzusteigen.
Unsere bange Frage war: Werden unsere Reben diese doch einschneidenden Geschehnisse und Maßnahmen unbeschadet üb erstehen ? Jetzt, Anfang Juli können wir darauf schon eine Antwort geben: Der Austrieb – auch in den hagelgeschädigten Weiingärten – war hervorragend und auch die Wachstumsentwicklung hat, trotz ganzflächiger Begrünung, in keiner Weise gelitten.
Auch der Übergang vom Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel zu nunmehr überwiegend Pflanzenstärkungsmitteln hat sich durchaus nicht negativ ausgewirkt.
Es wäre ja auch für uns aüßerst fatal, würden wir durch falsch gesetzte Maßnahmen im Weingarten, in unserem Bestreben nach höchster Weinqualität, einen Einbruch erleiden. Gerade heuer, in einem Jahr, in dem wir speziell mit unseren Rotweinen große Erfolge verzeichnen können.
So wurde unser Pinot Noir Reserve 2006 Sortensieger in der Thermenregion, St.Laurent Reserve 2006 N.Ö Landessieger und unsere Neukreation “Kräutergarten” Reserve 2006, eine Sortenkomposition aus St.Laurent, Pinot Noir und Merlot ist im Weinsalon 2008 vertreten.

Share on Facebook

Die SCHLOSSWEINE 2006 sind jetzt endlich auf der Flasche

Dienstag, den 1. Juli 2008

AUS DEM KELLER.
Jetzt endlich war es dann soweit. Unsere Premiumweine (SCHLOSS HALBTURN und IMPÉRIAL) des 2006er Jahrganges konnten abgefüllt werden. Immer wieder war es in den letzten Wochen zu Verzögerungen gekommen, da die Flaschenlieferungen aus Frankreich nicht eingetroffen waren. “Produktionsengpässe” hieß es nur kurz und trocken von dort. Aber in der vergangenen Woche ging alles glatt: Flaschen kamen pünktlichst Montagmorgen um 07:00 Uhr, die mobile Füllanlage von der Winzergenossenschaft Andau war bereits aufgebaut und so stand der Abfüllung der 0,75l Flaschen unserer Premiumweine nichts mehr im Weg. Die Großflaschen wurden bereits in der Vorwoche per Hand abgefüllt und verkorkt.

AUS DER PRESSE.
Weiters sehr erfreulich für uns und unsere Kunden, dass wir im 2006er Jahrgang nicht nur die gewohnte Bandbreite an SCHLOSSWEINEN anbieten können (Grüner Veltliner, Chardonnay, St. Laurent, Pinot Noir, IMPÉRIAL Rot) sondern ein neues Mitglied in dieser “Familie” begrüßen dürfen: unseren ersten Premium-Blaufränkisch vom Jungenberg, der Weingartenlage in Jois. Und der soll es in sich haben. Im Falstaff-Guide schaffte unser Erstlingswerk gleich auf Anhieb 93-95 Punkte und rangiert damit unter den besten Vertretern dieser Sorte. “Business as usual” heißt es da fast schon für unseren Pinot Noir. Auch dieser Wein überzeugt mit 93-95 Punkten, dicht gefolgt von einem ganz starken IMPÉRIAL Rot 2006 (91-93 Punkte Falstaff). Der “Geheimtipp” in der SCHLOSS HALBTURN Linie, unser St. Laurent, präsentiert sich wieder gewohnt leidenschaftlich, saftig und elegant (90-92 Punkte Falstaff). Hier die aktuellen Falstaffbewertungen im Überblick:

(90-92) SCHLOSS HALBTURN Grüner Veltliner 2006
(91-93) SCHLOSS HALBTURN Chardonnay 2006
(90-92) SCHLOSS HALBTURN St. Laurent 2006
(93-95) SCHLOSS HALBTURN Blaufränkisch 2006
(93-95) SCHLOSS HALBTURN Pinot Noir 2006

(91-93) SCHLOSS HALBTURN IMPÉRIAL Rot 2006

AUS DEM WEINGARTEN.
Ein kurzer Blick in die Weingärten zeigt uns, dass die tw. starken Regenperioden der vergangenen Tage und Wochen bestens überstanden worden sind. Keine Hagelschäden, weder auf unseren Lagen östlich noch nord-westlich vom Neusiedlersee.

Share on Facebook