Tradition und Forschung
Mittwoch, den 30. Juli 2008Eine Säule unserer Betriebsphilosophie ist die kompromisslose Qualitätsarbeit im Weingarten. Daher begleiten wir die Rebstöcke das ganze Jahr über bestmöglich bis zur Traubenreife und darüber hinaus. Der Rebstock wird fünf bis sechsmal ausgedünnt und das Laub während der Sommermonate sorgsam händisch formiert. Alte Rebanlagen werden besonders gepflegt, so gibt es heute am Gut Weingärten, die 45 Jahre alt sind und alljährlich ausgeglichene dichte Weine bringen. Die Konsequenz aus der Erkenntnis, dass nur bestes Traubenmaterial große Weine hervorbringen kann, haben wir für unseren Betrieb schon vor Jahrzehnten getroffen: Ausschließlich Trauben aus unseren eigenen Weingärten werden von uns vinifiziert.
Bei allen Entwicklungen, die es in den letzten Jahren auch in unserem Betrieb gegeben hat und weiterhin geben wird, ist diese Tradition eine, die für uns auch in Zukunft immer im Mittelpunkt stehen wird.
Apropos Entwicklungen…. Sich weiterentwickeln, offen sein für neue Erkenntnisse und selbst zu forschen um auch im Weingarten noch Qualitätssteigerungen zu erlangen, sind bei uns allgegenwärtig. Unsere Tochter Katharina arbeitet mit Morillonweingärten, die sie für ihre Forschungen im Rahmen ihres Studiums an der Universität für Bodenkultur verwendet. Heuer bemüht sie sich im Rahmen eines großen Versuches neue Wege zu finden, um Botrytis im Weingarten zu vermeiden – wir sind gespannt!