Monatsarchiv für April 2008

Nachsetzen zwischen Rotklee

Mittwoch, den 30. April 2008

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Gestern und heute haben wir unsere Weingärten geliftet, soll heißen: abgestorbene bzw. an der Veredelungsstelle schlecht verwachsene und also nicht tragfähige Weinstöcke wurden entfernt und durch neue Pflänzchen ersetzt. Das mit Hilfe einer Wasserlanze, die einem mit Wasserdruck beim Graben hilft. Dann werden die Reben hineingesetzt und von Hand eingegraben. Zum Schluss wird ein Körbchen über das junge Reblein gesteckt, damit die Rehe und Hasen nicht daran knabbern können …

Zwischen den Reihen wachsen schon allerhand Pflanzen – ganz besonders momentan der Rotklee. Er beginnt gerade zu blühen. Wir werden ihn trocknen und als Tee trinken – er hilft mit seinen Isoflavonen vor allem den Frauen.

Claudia Hareter-Kroiss
Weingut Hareter
www.hareter.at

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die 9 gewinnt im Weinfrühling

Montag, den 28. April 2008

Vergangenes Wochenende ging der Weinfrühling durch die Keller. Es wurde verkostet, geschaut und gelauscht. Elisabeth Arnberger erklärte einige Begriffe aus ihrem „Wurzelwerk“; die Bilder von Peter Komarek hängen noch bis in den Herbst – können also jederzeit angeschaut werden und die Weine können sowieso immer verkostet werden.

Was uns persönlich betrifft: ein schweres Wochenende, das uns aber ein lieber Besuch aus der Schweiz dann doch leichter machte.

Und zu guter letzt: Die Antwort auf die Gewinnfrage (Wieviele verschiedene Rebsorten wachsen derzeit in unseren Weingärten?): 9, in Worten: neun: Welschriesling, Grüner Veltliner, Weißburgunder, Sauvignon blanc, Zweigelt, Blaufränkisch, Pinot Noir, St. Laurent, Cabernet Sauvignon.  

Claudia Hareter-Kroiss
Weingut Hareter
www.hareter.at

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Im Test: ZW Alte Reben 2007 und CH Klassik 2007

Sonntag, den 27. April 2008

Zum Wochenende ist die Familie immer “vollzähliger”! Dies wird genutzt, denn es ist wieder an der Zeit in gemeinsamer Runde kritisch zu verkosten. Es geht diesmal um ZW Alte Reben 2007. Sein Vorgänger aus dem JG 2006 war mit ein Falstaff ZW Grand Prix Siegerwein – ausgestattet mit wunderschöner Harmonie. Eine exzellente Vorgabe also!

Wir kosten und vergleichen und stellen fest, dass der JG 2007 seine eigenständige Harmonie entwickelt: komplex, mit Finesse und ausgeprägter Fruchtigkeit. Die Lagerung z. T. im großen Holzfass und z. T. in gebrauchten Barriques gibt ihm Identität. Es ist ein feiner “Österreich-geprägter” Rotwein geworden mit einladendem Tinkvergnügen und er scheint sich zu einem wunderbaren Speisenbegleiter zu entwickeln. Ein Wein, der uns Freude macht!

Bis zur Abfüllung gönnen wir ihm noch gut zwei bis drei Wochen Reife und Zeit, das feine Aroma und die elegante Ausgewogenheit noch besser ausbauen zu können.

Die “Grands Vins Mercure” -Weinkarte der Hotels MERCURE Österreich ist eine feine Sache – bestückt mit ausschließlich österreichischen Weinen. Aus über 100 (bereits vorsortierten) Weinen wurden nun die 13 best-bewerteten Weine (acht Weiß- und fünf Rotweine) ausgewählt. Wir freuen uns, dass sich unser CH Klassik 2007 gegenüber der großen Konkurrenz durchsetzen und einen Platz auf der neuen Weinkarte 2008/2009 sichern konnte! s. www.mercure.at

Morgen ist wieder eine wichtiger Tag. Ein neuer Weingarten wird angelegt und mit Merlot bepflanzt!

Weingut Kummer-Schuster, Halbturn www.kummer-schuster.com

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Auszeit…

Freitag, den 25. April 2008

Frischer Grünspargel, geteilt in ein bis zwei cm – Stückchen, kurz in Butter anrösten und schwenken; Erdbeerstückchen in Orangenlikör marinieren und unter die Spargelstückchen heben, etwas Pfeffer, ein Hauch Zitrone…

Dazu kräftigen Weißburgunder – unsere Spätlese “Späte Sonne” – zart lieblich ausgebaut.

Diese eigenwillig, wunderschöne Kombination läßt eine Fülle an Geschmacksnoten am Gaumen spüren: Paprika, Spargelhauch, Erdbeer- und Honigtöne. Lebendig, erfrischend, leicht und mit feinem Säureanklang ist unser Dessert; dazu die elegante, hochfeine Süße des Weines – Harmonie gepaart mit Frucht.

Ein feiner Ausklang nach einem anstrengenden Donnerstag!

www.kummer-schuster.com

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Ein Rundgang durch unseren Marillengarten

Mittwoch, den 23. April 2008

Starker Gewitterregen hat auch unseren jungen Marillenbäumen gut getan. Die Junganlage – ausgepflanzt 2005 – ist unser “Steckenpferd” und macht uns besonders Freude. Und sie gedeiht auch prächtig! Mittlerweile sind es stattliche Bäumchen geworden und unsere Kontrolle galt dem jungen Fruchtansatz. Anscheinend verursachen Minusgrade von -2, -3° C während der Blütezeit doch keine allzu großen Schäden. Für uns ist die Entwicklung der Blüte zur jungen Frucht noch ein Lernprozeß – äußerst spannend und interessant. Wie hoch der natürliche Fruchtfall schlecht befruchteter Marillen sein wird ist von uns noch nicht genau abzuschätzen und es bedarf sicher einiger Kontrollgänge um diesbezüglich Erfahrung zu sammeln.

(Die ersten Marillen durften wir im Vorjahr bereits verkosten: direkt vom Baum gepflückt eine wahre Köstlichkeit! Wir träumen auch heuer wieder von “baumfrischen Früchtchen” und hoffen, unsere 250 Bäumchen haben die Wetterlaunen der vergangenen Wochen gut überstanden!)

Weingut Kummer – Schuster, Halbturn

www.kummer-schuster.com

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Wachau Classic

Dienstag, den 22. April 2008

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In der Wachau warten wir auf den Frühling. Es zeigt sich zwar schon langsam alles wieder wunderschön zartgrün, die letzten Tage hatten wir aber klassisches Aprilwetter: mal Regen, mal Sonnenschein. Die Marillenblüte ist jedenfalls schon endgültig vorbei, die Weinreben sind in der westlichen Wachau gerade in der Wolle, im Osten beginnt der Austrieb.
Das Wochenende stand diesmal bei uns ganz im Zeichen des Motorsports, und zwar für wunderschöne Oldtimer. Die Wachau Classic Rallye machte wieder bei uns im Kellerschlössl Halt, die Teilnehmer stärkten sich – natürlich maßvoll – mit unserem Grünen Veltliner Kellerberg und genossen den grandiosen Blick in die Wachauer Landschaft.

Domäne Wachau – Roman Horvath

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Frühlingserwachen und Pflanzzeit

Sonntag, den 20. April 2008

Nach der Winterruhe erwacht das Kremstal zu neuem Leben.
Die Knospen der Rebstöcke beginnen auszutreiben und die so genannte Gründüngung, das sind bestimmte Pflanzenarten, die zwischen den Rebzeilen ausgesät werden oder sich von selbst angesiedelt haben, wachsen und blühen. Dieser Unterwuchs ist sehr wichtig, er schützt den Boden vor Erosion, es werden Humus und Nährstoffe gebildet. Die Artenvielfalt der Pflanzen sichert die ökologische Ausgewogenheit und bietet vielen Lebewesen und damit auch vielen für den Winzer so wichtigen Nützlingen einen idealen Lebensraum.

An den zu wachsen beginnenden Knospen lässt sich jetzt abschätzen, wie die Rebstöcke den Winter überstanden haben, das heißt ob es Frostschäden gibt oder nicht. Die gute Nachricht: Durch den eher milden Winter sind diesbezüglich keine Probleme aufgetreten.

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Von Mitte April bis Mai ist auch Pflanzzeit. Eine Neuanlage mit Grünem Veltliner in unserer Toplage Holzgasse ist im Entstehen. Nachdem die Zeilen des Weingartens mit Stecken und Stehern fixiert wurde, kommen in die Pflanzlöcher die Setzlinge, die noch mit einer vor dem Austrocknen schützenden Wachsschicht überzogen sind. Wenn der Setzling dann auszutreiben beginnt, wird vom jungen Trieb das Wachs durchstoßen, die ersten Blätter werden sichtbar und entfalten sich.

Liebe Grüße aus der Weinstadt Krems an der Donau
Anton Hagen
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Rumverkostung

Samstag, den 19. April 2008

Leider konnten wir gestern nicht mehr schreiben, da unsere Tour länger als geplant dauerte!! Abends waren wir dann eingeladen zu einem 5 Gänge Dinner mit Rumverkostung dazu gabs kubanische Zigarillos! Es war einfach ein Erlebnis in andere Kulturen rein zu schnuppern!!

Das Menu wurde kredenzt in Pöttsching beim Reisinger! Der Rum wurde aus der Karibik importiert und die Zigarren (Cohiba Club, Punch Punch) stammten aus Kuba .

 Heute wenden wir uns wieder dem Wein zu. Wir freuen uns über den Besuch unserer Weinfreunde aus dem Südburgenland. Das wird bestimmt wieder eine gemütliche Runde!

Bis zum nächsten Mal! Eure Elisabeth

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Logistik

Dienstag, den 15. April 2008

Übers Wochenende liefen unsere Telefone heiß, denn morgen ist es so weit, unsere Österreichtour geht los! Viele Kunden haben sich wieder gemeldet, sie brauchen mehr von unserem kostbaren Traubengetränk! Dies und eine Weinverkostung morgen Abend, haben wir zum Anlass genommen. Zeitig in der Früh gehts morgen los, von Ost nach West und am Donnerstag wieder retour!

Da war heute Logistik gefragt – in welcher Reihenfolge werden die einzelnen Bestellungen auf die Paletten geschlichtet, wo fahren wir zuerst hin, wo danach, … Kaum zu glauben, aber ein ganzer Tag kann da schon mal drauf gehen!

Da wir nun leider zwei Tage unterwegs sind können wir uns erst wieder am Freitag bei euch melden!

Jetzt gehen wir frühzeitig schlafen, damit wir um 3 in der Früh schon wieder fit sind!! Also dann, bis Freitag!

 EURE ELISABETH

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Ausg’setzt is

Dienstag, den 15. April 2008

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Seit kurzem haben wir in unserem Heimatort Stetten fünf Hektar Weinbaufläche übernommen und seit gestern wird ausgesetzt. Auf der Ried Hundsleiten wird eine Zeile nach der anderen gezogen und die jungen Reben gepflanzt. Das Edelreis jeder Pflanze ist mit einer Wachsschicht überzogen um es vor dem Austrocknen zu schützen, bis die Wurzeln selbst das Wasser aufnehmen können. Durch die ersten warmen Sonnenstrahlen schmilzt das Wachs und der Trieb kann wachsen. Die Riede Hundsleiten eignet sich durch die Bodenbeschaffenheit perfekt für den Grünen Veltliner. Der Quarzsandstein in der Flyschzone verleiht ihm den besonders typischen Pfeffertouch und die volle Mineralität, die wir bei unserem Grünen Veltliner so schätzen.

Auch mit dem Anbinden sind wir fertig. Im Frühling werden die „Strecker“, so nennen wir den vorjährigen Trieb, angebunden, damit neue Triebe entstehen können. Auf diesen „Streckern“ sind bereits die Knospen zu sehen, welche dann zu Trieben und in weitere Folge zu einer Laubfläche wachsen sollen. Der erste Schritt nach dem Winterschlaf der Reben ist also getan!

Aber nicht nur am Weinberg geht es fleißig voran. Im Keller läuft die Abfüllanlage gerade auf Hochtouren und unser Sauvignon Blanc 2007 ist bereits in der Flasche, aber auch unsere Chardonnays und der Zweigelt wartet auf seine baldige Füllung.

Auch unser Pfaffl-Wochenende vom 18.-20. April steht vor der Tür! Die Einladungen wurden bereits verschickt! Jetzt hoffen wir nur noch auf schönes Wetter und Ihren Besuch!

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