Monatsarchiv für September 2007

Kellerarbeit

Mittwoch, den 26. September 2007

Die Wettervorhersage hat also nicht gestimmt. Entgegen den Prognosen ist es heute trocken geblieben. Trotzdem hatten wir heute ausschließlich im Keller zu tun.

Nachdem der gärende Weißburgunder gestern abend 20° C warm war, wurde er über Nacht langsam auf 17° C gekühlt. Die Gärung läuft damit merkbar ruhiger ab.

 Ansonsten hatten wir heute mit dem abpressen der letzten Chargen vom Blauen Portugieser zu tun. 7 bzw. 10 Tage Maischestandzeit sind bei dieser Sorte genug.Zwei Chargen zeigten sich für den Blauen Portugieser überraschend gut strukturiert mit tief dunkelroter Farbe. Die dritte Charge – heir wurden die vom Hagel stärker geschädigten Trauben ausgelesen – zeigte sich doch mit merklich härteren Tanninen. Dieser Teil wird weiterhin separat gehalten. Mal sehen wie sich diese Charge weiter entwickelt.

Georg Schneider

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Welschriesling – Weingut Prechtl

Mittwoch, den 26. September 2007

Am 25. 9. starten wir die Ernte des Welschrieslings, die letzten sonnigen Wochen haben die Zuckergrade auf 16,5 ° KMW (Klosterneuburger Mostwage) steigen lassen. Das entspricht 165 g Zucker pro Liter, und lässt einen Alkohol von 11 Vol% erwarten. Die Trauben werden in Großkisten geerntet, und ohne rebeln gepresst. Man nennt diese Kelterung “Ganztraubenpressung”. Ziel ist es besonders fruchtige und saftige Weine zu vinivizieren.

Heute Nacht hat es ein wenig geregnet, deshalb konnten wir erst jetzt (26. 9. um 13 Uhr) wieder in den Weingarten zur Welschrieslingernte. Im Keller ist aber immer genügend Arbeit. Das verkosten der gärenden Säfte genieße ich dabei besonders. mostkosten.jpg

Das neue Akazienholzfass für unseren Topveltilner “Leitstall” sollte auch schon im Haus sein, ich werde heute Nachmittag mit unserem Faßbinder (Fa. Schneckenleitner) telefonieren.

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Merlot

Mittwoch, den 26. September 2007

Gestern haben wir bei wunderschönen Wetter unseren Merlot glesen, wunderschöne Trauben mit 21° KMW was wieder einen sehr dichten und ausdrucksstarken Wein erwarten lässt. Im Keller wird gerade Zweigelt nach einer 14 tägigen Maischestandzeit gepresst, der Welschriesling befindet sich gerade in der Endgärung. Heute und in den nächsten Tagen machen wir eine Lesepause um den Blaufränkisch noch einige Tage schönes Wetter zu gönnen.

Vom Wetter sind wir zum Glück sehr begünstigt in diesem Jahr und warten weiteres ab.

Reinhold Krutzler
www.krutzler.at

 

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Der erste St. Laurent

Dienstag, den 25. September 2007

Heute war es nun endlich so weit. Der erste St. Laurent Weingarten war zu lesen. St. Laurent ist mit rund 1/3 der Gesamtfläche die wichtigste Sorte – sowohl in unserem Betrieb als auch für ganz Tattendorf. 17,5° Klosterneuburger Mostwaage (KMW), 6,5g/l Säure und ein pH Wert von 3,44 – das sind optimale Werte für diese Sorte.

St. Laurent hat die Eigenschaft bei 17° bis 18° KMW stehen zu bleiben. Man darf nur nicht den Fehler machen, gleich zu ernten, wenn die Zuckergradation nicht mehr ansteigt . Gerade die letzten Wochen sind überaus wichtig für die physiologische Reife der Trauben und diese ist entscheidend für die Qualität des späteren Weines.

19. 00 Uhr: Im Keller wird noch eifrig gearbeitet. Rebler, Pumpe und Schläuche sind noch zu reinigen. Der Gärverlauf ist zu kontrollieren und bei den Rotweinmaischen muß noch umgepumpt bzw. untergestoßen werden (dabei wird der sich oben festgesetzte Tresterhut wieder in Kontakt mit dem gärenden Saft gebracht, um insbesondere Farbstoffe und Gerbstoffe auszulaugen). Eine Arbeit die 2 mal täglich (morgends und abends) zu verrichten ist. Ich werde heute wohl wieder nicht vor 24.00 Uhr ins Bett kommen.

Georg Schneider

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Lese, Lese, Lese

Dienstag, den 25. September 2007

Heute, um 1 Uhr in der Früh waren wir mit der Arbeit in Presshaus und Keller fertig und um 6 Uhr begann der neue Arbeitstag: Zuerst machten wir einen Kontrollgang durch die Weingärten. Dabei sahen wir uns nicht nur die Reifegrade und den Zustand der Trauben an, sondern beobachteten auch genau, wie sich der wolkenbedeckte Himmel entwickelt. Bei dieser Gelegenheit sammelten wir auch so nebenbei ein paar Maroni, die in der Nacht vom Baum gefallen waren.

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Unsere Mitarbeiter und Lesehelfer kamen dann um halb acht Uhr, heute waren wir neunzehn Personen und die Lese der Gelben Muskateller Trauben wurde fortgesetzt. Danach folgte Sauvignon Blanc von unserem “Klassik”-Weingarten.

Wilma Tinnacher

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Pinot Noir Lese 2007 auf Schloss Halbturn abgeschlossen

Dienstag, den 25. September 2007

In den letzten Tagen war die Anspannung durch das gesamte Team zu spüren, musste doch gestern und heute mit der Pinot Noir Ernte ein wichtiger Baustein und Eckpfeiler für die Kollektion 2007 eingebracht werden. Nachdem wir dann bei bestem Wetter heute mittag die letzten Trauben gekühlt ins Weingut gefahren haben, muss mit höchster Sorgfalt nun an unseren Selektionstischen das gesamte Material bis auf´s Kleinste sortiert werden.

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Klasse Trauben mit 21,5° KMW, kleine Beeren, feste dicke Schalen und ein tolles Aroma, und somit ein schöner Lohn für die Arbeit des bisherigen Jahres. Während sich Francois Gaboriaud zusammen mit unseren angehenden Oenologen aus Frankreich, Österreich und Deutschland, die zur Zeit ihre Praktika bei uns im Weingut absolvieren, nun der Vinifikation annehmen, stellen wir bereits wieder draußen das Leseteam für die Merloternte am Wittmannshof neu auf.

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Mit der Ernte der Weissweine sind wir bis auf den Rheinriesling bereits fertig, heute am Abend kommen Rieslingtrauben aus Eisenstadt, die wir für unseren fruchtigen Riesling Marietheres einpressen werden.

Die Chardonnay Weine, die wir spontan im Barrique vergoren haben, sind vom ersten Eindruck als Jungwein körperreich und dicht, in der Säure aus der ausgehenden Gärung noch etwas fest, ja fast spitz, sodass wir nun durch wöchentliche Batonage (Aufrühren des Hefegelägers in Barriqufass) und die Kontrolle des Säureabbaus diese Weine weiter formen.

Somit haben wir mit dem heutigen Tag rund 251 Tonnen Trauben eingelagert, rund 14 ha Blaufränkisch, Merlot und Cabernet hängen noch draussen und es stellt sich uns weiter die Aufgabe, jeweils den optimalen Lesetermin vom Traubenmaterial selbst aber auch von der bevorstehenden Witterung her abzupassen. 

Markus Sieben, Oenologe auf Schloss Halbturn

 

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Merlot lässt grüßen

Dienstag, den 25. September 2007

Dienstag, der 25 September. Heute wird Merlot gelesen, ein wunderbarer Cuveépartner für den Blaufränkischen. Im Weingarten ist der Merlot ein Sorte wie im Bilderbuch: gesund, lockerbeerig und wird JEDES JAHR reif. Diese Begeisterung setzt sich dann im Keller fort: eine kontunierliche Entwicklung, nicht so wie der Pinot Noir, mit dem man Höhen und Tiefen miterlebt, wobei das wahrscheinlich die Faszination des Pinot Noirs ausmacht. Auf jeden Fall werden wir heute mit der Lese der Merlottrauben fertig und dann geht es wieder mit Blaufränkisch weiter.

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Die Blaufränkisch Lese hat begonnen.

Dienstag, den 25. September 2007

Es ist Montag, der 24 September 2007 und wir haben mit der Lese der Blaufränkisch Trauben begonnen. Die Lesezeitpunkte sind dem 2003er Jahrgang sehr ähnlich d.h. 2-3 Wochen früher als erwartet. Das Wetter ist herrlich sonnig und es ist einfach wunderbar, die Arbeit des ganzen Jahres jetzt in den Keller bringen zu können.

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Weingut Prechtl – Weinviertel DAC Classic

Dienstag, den 25. September 2007

lese_2007_2.jpgMontag 24. 9. 2007 12 Uhr mittags; wir ernten schon den 3. Tag für unseren Hauptwein den Weinviertel DAC Classic. Die Traubenqualität ist sehr gut, wir erzielen ein Mostgewicht von 17 KMW bei einer ausgezeichneten Traubengesundheit. Auf Grund der analytischen Kontrolle unseres Jungweines “Franz der Erste 2007″ erwarten wir für unseren Weinviertel DAC einen Alkoholgehalt von 11,6 Vol%, bei einer sehr harmonischen Säure. Das Klima unter unseren Erntehelfern ist sehr gut. Wir beschäftigen 7 Arbeitskräfte aus Polen. Zusätzlich helfen die Omas und mein Onkel.

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Steinfeder-Lese am Montag den 24.ktober im Weingut Schmelz-Joching

Montag, den 24. September 2007

ein Traumtag

nach auflösen der Frühnebelfelder verwöhnte uns die Sonne den ganzen Tag.

Die Lese der Grünen Veltliner Trauben in der Riede Buschenberg konnte heute abgeschlossen werden.

Nach einer gekühlten Maischestandzeit von ca. 3 Stunden wird schonend mit Luftdruck gepresst. Der Traubensaft bleibt im Entschleimungstank für ca.15 Stunden und kommt anschliessend in den Gärtank.Der Duft des Traubensaftes beim Pressvorgang verspricht eine sehr fruchtig frische Steinfeder.

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